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Ein Schulhund für St. Elisabeth


Der Einsatz eines Hundes im pädagogischen Kontext basiert auf dem

„Konzept der Hund gestützten Pädagogik“ (Hupäsch).

Diese geht von folgenden, auch wissenschaftlich untersuchten Annahmen aus:
Der Einsatz eines Hundes in der Schule fördert das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen durch die Übernahme von Diensten, was die Versorgung und Betreuung des Hundes angeht.

Außerdem kann er durch seine Anwesenheit für eine bessere Lernatmosphäre bzw. ein besseres Klassenklima sorgen, da ein Hund keine Unterschiede macht und keine Vorurteile hat. Es kann somit zu einer Verbesserung bzw. einer Erweiterung der emotionalen und sozialen Kompetenzen beigetragen werden.
Zudem knüpfen Kinder durch „soziale Katalysatoren“, in diesem Fall einen Hund, leichter mit MitschülerInnen Kontakt, so können auch unsichere Kinder aus der Isolation gelockt werden.
Wie schon gesagt haben Hunde keine Vorurteile und werten nicht, was sich in bedingungsloser Akzeptanz der Person zeigt und das Tier somit auch zu einem „guten Zuhörer“ macht. Der damit verbundene „Ermutigungseffekt“ kann SchülerInnen durch die Steigerung der intrinsischen Motivation beim Lernen helfen.

Ein Hund kommuniziert hauptsächlich nonverbal. Das bedeutet, dass die SchülerInnen lernen, genau hinzuschauen und als Folge lernen auch eigene Körpersprache gezielter wahrzunehmen und einzusetzen.
Des Weiteren wird die Sensibilität der SchülerInnen insofern gefördert, dass der Hund die vorherrschende Stimmung in einem Raum differenziert wahrnimmt und unmittelbar zurückmeldet. Er fungiert daher auch als Stimmungsindikator.

Vielen Menschen entspannen beim (Körper-)Kontakt mit Tieren. Als Folge werden über das Streicheln des Hundes nachweislich Emotionen wie Stress, Aggressionen, Trauer oder Wut abgebaut.  
Man spricht deshalb auch vom Hund als Entspannungshilfe.
Zusammenfassend kann also davon ausgegangen werden, dass der Einsatz eines Hundes als „Co-Pädagoge“ im Kontext Schule zur Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung von SchülerInnen beiträgt.

Literaturverweise: Beetz, Andrea: „Hunde im Schulalltag“. 2. Auflage. Ernst-Reinhardt-Verlag 2013.
Führing, Patricia: „Praxisbuch Hupäsch: Ideen und Übungen zur hundegestützten Pädagogik in der Schule“. Verlag Books on demand 2011.
Meyer, Heike: „Der Schulhund: Eine Praxisanleitung zur hundgestützen Pädagogik im Klassenzimmer. 2. Auflage. Kynos-Verlag 2013.

Unser Schulhund Amy stellt sich vor

Ich heiße Amy - das kommt aus dem Englischen und heißt übersetz "geliebt". Ich lebe und arbeite zusammen mit meinem Frauchen, man kennt sie unter dem Namen "Frau Kemmer".
Geboren wurde ich am 25.06.2013 und stamme aus einer seriösen Zucht am Ammersee.
Meine Rasse:
Ich bin ein Bolonka Zwetna. Das ist eine Rasse vom Typ Bichon, die ursprünglich aus Russland stammt. Wie alle Bolonkas verliere ich so gut wie keine Haare und bin damit allergikerfreundlich.
Mein Wesen: Mein Charakter wird als aufgeweckt, freundlich, gutmütig und sehr am Menschen orientiert bzw. interessiert beschrieben. Außerdem habe ich eine hohe Stresstoleranz, neige nicht zur Aggression, bin empathisch und bin absolut verträglich mit Kindern und anderen Hunden. Ich kann gaaanz lieb schauen, habe es aber faustdick hinter meinen flauschigen Ohren. ;-)
Ausbildung: Natürlich war ich von Anfang an in der Hundeschule. Im Team mit Frau Kemmer bin ich außerdem im Verein "Tiere als Co-Therapeuten e.V." aktiv, in dem ich einen Wesenstest, diverse Praktika und eine Prüfung erfolgreich absolviert habe. Jetzt bin ich mit Frau Kemmer in verschiedenen Klassen unterwegs.
Das mag ich gerne: In die Schule gehen, mit Menschen zusammen sein, viel spazieren gehen und dabei aaaaaausgiebig schnuppern, mit meinen Artgenossen toben, Katzen, Schnee, den Bodensee und natürlich Leckerlis.
Was ich nicht mag: Zum Frisur und zum Tierarzt gehe ich nicht so gerne. Aber was muss, das muss eben. Silvesterknaller und Gewitter müsste es meinetwegen auch nicht geben.
Mein Motto: Klein, aber oho!!!